UV-Teichklärer

UV-Teichklärer und deren Einsatz im Gartenteich. Ein sauberer Teich ist für jeden Gartenbesitzer eine wichtige Angelegenheit. Gerade auch deshalb, weil es immer beliebter wird auch wertvolle Fische, wie etwa Koikarpfen im eigenen Gartenteich zu halten. Speziell bei Koi möchten viele Teichbesitzer klares Wasser um ihre wertvollen Fische auch zu sehen.

Ein UV-Teichklärer kann bereits einen großen Anteil zur Reinhaltung des Teiches beitragen. Besonders effektiv ist eine derartige Anlage gegen Schwebealgen. Jene kleinen kaum sichtbaren pflanzlichen Bewohner eines Teiches, welche das Wasser schnell trüb und somit auch verunreinigt aussehen lassen. Im eigentlichen Sinne ist eine gewisse Konzentration dieser Algen auch nützlich für den Teich. Schließlich generieren Algen ja Sauerstoff. Nehmen diese jedoch überhand, kann sich kein biologisches Gleichgewicht im Gartenteich bilden. Um das Wachstum von freischwebenden Algen einzudämmen und so das Wasser klar zu halten sind UV-Teichklärer gut geeignet. Ein sehr guter Lösungsansatz ist der Erwerb einer UV-Teichklärer Anlage zusammen mit einem Teichfilter. Auch Wasserpflanzen wie Seerosen helfen gegen die Algen im Teich.

Durch die Bestrahlung des Wassers mit einer UV-Lampe werden Bakterien und Schwebealgen abgetötet. Durch die UV-Bestrahlung werden die Zellmembranen der Algen aufgebrochen und die freischwebenden Algen verklumpen. So lassen sie sich leicht in der nächsten Filterstufe des Teichfilters ausfiltern. Für eine fachgerechte Anwendung ist es jedoch anzuraten einen Vorfilter vor den UV-Teichklärer zu schalten. Dieser filtert die gröberen Verunreinigungen und Futterreste heraus. So wird die Belastung für den Teichfilter reduziert. Wird kein Vorfilfilter vor dem UV-Teichklärer installiert, kann es vorkommen, dass dieser sich schnell zusetzt und man den Teichklärer oft reinigen muss.

Beim Kauf eines UV-Teichklärer Systems muss auf die angegebene empfohlene Pumpenleistung geachtet werden. Diese gibt an, für welche Fördermenge der UV-Teichklärer ausgelegt ist. Die Wirkung ist von der Verweildauer des Wassers in der Bestrahlung abhängig und lässt schnell nach, wenn der Durchfluss zu hoch ist. Wenn das Wasser zu lange der UV-Strahlung ausgesetzt ist, werden alle Bakterien, auch die nützlichen, abgetötet.

Wichtig bei einem UV-Teichklärer ist, ebenso wie bei der Filteranlage, das er ständig betrieben wird. Nur so kann sichj nach einer Weile eoin biologisches Gleichgewicht einstellen. Die UV-Lampen des Teichklärers haben eine Brenndauer von etwa 7000 Stunden. Danach lässt die UV-Leistung schnell nach. Es wird empfohlen die Leuchtmittel etwa einmal im Jahr zu wechseln.